Fall Härke: Grüne fordern Ende des Rosenkriegs

  • Veröffentlicht am: 31. Mai 2018 - 8:23
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Pressemitteilung BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Stadtverband Hannover vom 30.05.2018

Fall Härke: GRÜNE fordern Ende des Rosenkriegs

In der Affäre um den Kultur- und früheren Personaldezernenten Harald Härke fordern die hannoverschen GRÜNEN die Rückkehr zu einem geordneten Verfahren.

„Der Rosenkrieg an der Spitze des Rathauses hat längst ein Ausmaß erreicht, das Politik und Verwaltung lähmt und Schlüsselprojekte für die Zukunft der Stadt gefährdet. Es wird Zeit, dass wir von einer persönlichen Fehde zu einem geordneten Verwaltungsverfahren zurückkehren“, so Gisela Witte, Vorsitzende des Stadtverbands. 

Wie in solchen Fällen üblich, sei eine einstweilige Suspendierung des Kulturdezernenten erforderlich, damit die gegen ihn erhobenen schweren Vorwürfen aufgeklärt werden können. Es dürften aber nicht bereits vor Abschluss des Disziplinarverfahrens durch eine Abwahl Fakten geschaffen werden.

Auch die Frage nach der Sonderzulagen für den Referatsleiter des Oberbürgermeisters, Dr. Frank Herbert, müsse beantwortet werden: „Wie und von wem diese - augenscheinlich unzulässigen - Zulagen bewilligt wurden, ist für uns ebenfalls aufklärungsbedürftig - wir werden aber auf keinen Fall eine Hexenjagd unterstützen“, so Witte weiter.