Schulen der Zukunft

Hannover braucht mehr Schulen der Zukunft!

Für eine neue Schulpolitik in der Landeshauptstadt

Für uns GRÜNE ist klar: Eltern wollen die bestmögliche Bildung und die bestmöglichen Lebenschancen für ihre Kinder. Darum brauchen wir in Hannover mehr Schulen mit einer zukunftsweisenden Pädagogik. Solche Schulen stärken die Neugier und Lernfreude der Kinder, sie nehmen Rücksicht auf die individuellen Stärken und Schwächen und auf die je eigene Persönlichkeit der Schüler*innen. Sie kommen ohne Sitzenbleibern und zwangsweisen Abschulungen aus. Sie unterstützen das selbstständige Lernen und das fächerübergreifende, projektorientierte Arbeiten in einem qualitätsvollen Ganztagesangebot. Sie vermitteln - schon indem sie die Inklusion erfolgreich umsetzen - die Fähigkeit zum Umgang mit Unterschieden und Vielfalt und orientieren sich am Ideal der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Auf unserer Mitgliederversammlung am 12. Juni 2018 haben wir unsere Eckpunkte für eine neue Schulpolitik in der Landeshauptstadt beschlossen:

  1. Stärken stärken. Wo erfolgreiche Gesamtschulen deutliche mehr angewählt werden als Plätze zur Verfügung stehen, wollen wir zusätzliche Plätze schaffen.
  2. Den Elternwillen realistisch einschätzen. Die stadtweiten Anmeldezahlen geben allein keine Auskunft darüber, welche Schulen sich die Eltern für ihre Kinder wünschen. Denn: Sie sind wesentlich durch das bestehende Angebot bedingt. Wir wollen eine stadtweite Elternbefragung durchführen, um einen ehrlichen Blick auf die Wünsche der Eltern zu erhalten.
  3. Die gute Schule beginnt mit dem Gebäude. Bei Sanierung und Neubau von Schulen in der Landeshauptstadt muss in Zukunft die Pädagogik im Mittelpunkt stehen. Schulen sollen nicht anhand von Standard-Raumkonzepten geplant werden, sondern anhand der pädagogischen Anforderungen.
  4. Mut zum eigenen Profil. Gerade Gesamtschulen sind vor allem dann erfolgreich, wenn sie ein eigenes, innovatives pädagogisches Profil haben, das sie von anderen Schulen abhebt. Die Stadt Hannover soll eine aktive Rolle bei der Einrichtung von neuen Schulen spielen, um die Entwicklung eines eigenen pädagogischen Profils und eine darauf abgestimmte Schularchitektur zu fördern.

Aktuelle Meldungen zum Thema

Silvia Klingenburg
30.06.21 20:11
Klingeburg-Pülm

Ziel des Förderprogramms ist es, mit ganzheitlichen Lernmethoden Defizite aufzuholen sowie Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Gerade nach den Erfahrungen im  Lockdown ist die Weiterführung des Programms besonders wichtig. 

Ratsfraktion Hannover
Mark BIndert
10.05.21 13:11
Bindert & Klingenburg-Pülm

Mit den geplanten Gebäuden erhalten Schule und Stadtteil die Voraussetzungen, um ihre Schwerpunkte bedarfsgerecht umzusetzen. Durch die umfassende Beteiligung aus dem Stadtteil wurde ein Schulneubau entwickelt, von dem viele Menschen gemeinsam profitieren.

Silvia Klingenburg
28.05.20 14:44
Klingenburg-Pülm

Die Verwaltung prüft den Schulstandort an der Nackenberger Straße in Kleefeld für die kommende 12. IGS. Aus unserer Sicht bringt der Standort viele Vorteile mit.

Ratsfraktion Hannover

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