Gisela Witte

Gisela Witte
Gisela Witte (Foto: Sven Brauers © Grüne Hannover )
Bezirksratsmitglied Vahrenwald-List
Vorsitzende Stadtverband Hannover

Jahrgang 1950, geboren und aufgewachsen in Göttingen. Nach einjährigem Studium der Fächer Politik und Geschichte an der Universität Göttingen wechselte ich an die Uni Hannover und nahm die Fächer Sport und Pädagogik hinzu.

Seit 1972 lebe ich in Hannover. Aufgrund zahlreicher Umzüge habe ich die verschiedensten Stadtteile kennen und schätzen gelernt. Ich bin verheiratet und habe 3 Kinder. Nach einer 15 jährigen Tätigkeit an der Berufsbildenden Schule 11 arbeite ich seit 16 Jahren als Lehrerin an der IGS List, die auch meine Kinder besuchten. Hier versuche ich Jugendliche für die aktuelle Politik und soziales Engagement zu begeistern, indem ich sie motiviere, kritische Fragen zu stellen, sich einzumischen und ihr Leben aktiv zu gestalten. Dabei stehen die Themen Ökologie, Ökonomie und Gesundheit im Vordergrund. Die Vereinbarkeit von Familie, Beruf sowie politischem und sozialen Engagement bestimmte mein bisheriges Leben. Dazu gehörten die Gründung von Babygruppen, dem integrativen Kinderladen „Villa Kunterbunt“ in der List sowie der Einsatz für ein selbstbestimmtes Lernen mit Kopf und Hand.

Was ich Schülern vermitteln möchte, versuche ich auch vorzuleben. Ich liebe mein Fahrrad, treibe viel Sport, beackere zusammen mit einer Freundin einen Kleingarten am Mittellandkanal und pflege eine intensive Nachbarschaft in unserem Hausprojekt. Zusätzlich war ich in einzelnen Kampagnen wie z. B. in der Antiatomkraftbewegung, dem Volksbegehren für gute Schulen und den Protesten gegen Massentierhaltung aktiv. Meinen großen Wunsch, einmal mit der ganzen Familie einschließlich Enkelkind gegen die Atomkraft zu demonstrieren, konnte ich im März 2011 bei der Großdemonstration in Berlin realisieren.

Seit Februar 2011 bin ich Mitglied beim Bündnis 90/Die Grünen. Ich bedanke mich für die herzliche Aufnahme in der Stadtteilgruppe Vahrenwald-List und hoffe meine bisherigen Lebensziele mit der Stadtteilgruppe und in der Partei in einem größeren Rahmen realisieren zu können.