Beschluss der Mitgliederversammlung: Saubere Luft für unsere Stadt - lebenswertes Hannover!

  • Veröffentlicht am: 16. August 2017 - 12:36

Eindrücke von unserer Mitgliederversammlung

© Grüne

Im Anschluss an eine offene Mitgliederversammlung der Grünen Hannover im Freizeitheim Vahrenwald erklären Gisela Witte und Richard Heise Sprecher*innen des Stadtverbandes:

„Wir freuen uns über den einstimmigen Beschluss unserer Mitglieder, den Antrag „Saubere Luft für unsere Stadt - lebenswertes Hannover!“ anzunehmen, der im Laufe der Versammlung noch um einige Punkte ergänzt wurde.

Dieser Antrag entstand mit dem Ziel, eine längst überfällige Vereinbarkeit zu erreichen: Die Vereinbarkeit von funktionierender Mobilität in der Stadt und dem Anspruch der Bürgerinnen und Bürger, nicht durch erhöhte Schadstoffbelastung krank zu werden, wenn sie sich in dieser Stadt aufhalten.

Viele grüne Mitglieder und Expert*innen anderer Organisationen haben inhaltlich daran mitgewirkt und ihre fachliche Kompetenz und praktische Erfahrung mit einfließen lassen. Dies spiegelt sich in unserem Konzept wider, das alle Nutzergruppen der Verkehrsinfrastruktur im Blick hat.

Konkret umsetzbare Maßnahmen zur Förderung von Fuß- und Radverkehr und ÖPNV sind dringend notwendig, um den verschiedenen Bedürfnissen gerecht zu werden und mögliche Fahrverbote zu verhindern.

So schützen wir die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Kinder und Jugendliche vor langfristigen gesundheitlichen Schäden und sorgen durch verstärkte Aufklärung zum Thema Luftschadstoffe für die bisher unzureichende Transparenz in diesem Bereich.

Zugleich liefern wir wichtige Impulse zu einer echten Verkehrswende in Stadt und Region, von der der Individualverkehr, aber auch die Wirtschaft profitieren wird. Dies umfasst eine Reihe von Maßnahmen, wie die Förderung der Infrastruktur von Elektromobilität und Carsharing.

So können wir zum einen erreichen, den Anteil des Radverkehrs bis zum Jahr 2025 auf 40% zu erhöhen und unseren Beitrag für das Ziel leisten, dass ab 2030 nur noch emissionsfreie PKW zugelassen werden.“